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"Worübber isch misch rischdisch freu…"

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"Worübber isch misch rischdisch freu…"
© Barbara Broschart / St. Josef Frankfurt

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Mitmachen ausdrücklich erwünscht! In den Wochen vor Ostern steht in der Corona-Pandemie bei vielen Menschen nicht der Verzicht im Vordergrund, sondern die Hoffnung. So auch bei einer Aktion der Pfarrei St. Josef Frankfurt und des Theaterensembles der Gemeinde Maria Rosenkranz mit konzeptioneller und künstlerischer Unterstützung von Katrin Skok. Die Aktion besteht aus verschiedenen Teilen - und alle laden zum Mitmachen ein.

Als visuelles Element entstand zunächst die Videoinstallation „0 - 5 Freude“, deren Anfänge bereits auf der Webseite von St. Josef zu sehen sind unter https://stjosef-frankfurt.de/beitrag/0-5-freude/. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie verändert sich unser Gesicht, wenn wir uns freuen?

„Die Aufnahmen begannen immer mit einem neutralen Gesichtsausdruck. Das Gesicht sollte komplett entspannt sein und ohne Emotion. Schon hier zeigte sich wie unterschiedlich der Ausdruck unsere Gesichter ist. Als nächstes steigerten die Mitwirkenden das Gefühl der Freude in fünf Schritten, von neutral über klein, bis zur ganz großen Freude. Wir sehen, dass der Ausdruck unserer Freude sehr individuell ist“, so Katrin Skok.

Ob es Überschneidungen dabei gibt, worüber die Menschen sich freuen, wollen die Initiatorinnen in der Aktion „Worübber isch misch rischdisch freu!“ herausfinden.

Dabei sind Menschen aus dem Stadtteil dazu eingeladen, ihre Freude mit anderen zu teilen: generationenübergreifend, interkulturell und interreligiös. Dabei haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wahl zwischen drei verschiedenen Aktionen:

  • Beim Freudenbaumeln handelt es sich um eine wachsende Installation mit Hängeetiketten: Gedanken, Notizen, Schlagworte und Zeichnungen im Kleinformat können auf den ausgeteilten Hängeetiketten notiert werden. Die Etiketten werden von den Teilnehmenden in der Woche vor Ostern aufgehängt. „Wir haben dazu drei Bäume ausgewählt, die direkt vor der Kirche Maria Rosenkranz wachsen. Im Laufe der Woche werden sie mit den Etiketten behängt und immer weiter dekoriert. So entsteht nach und nach eine Installation im öffentlichen Raum“, heißt es in der Projektbeschreibung. Passanten, Mitwirkende und Interessierte können sich die Etiketten anschauen, lesen und sich von der „geteilten“ Freude inspirieren und beglücken lassen.
  • Interviews/Gespräche/ Telefonate/ Porträts: „Wir wissen, dass es gesellschaftliche Gruppen gibt, die besonders unter den Einschränkungen der Pandemie zu leiden haben, dazu gehören ältere Menschen, Kinder und Jugendliche. Mit ihnen möchten wir gerne in Kontakt treten, um zu erfahren, worüber sie sich freuen und wie sie es schaffen, durch diese Zeit zu kommen“, berichten die Organisatorinnen. Ob die Gespräche am Telefon oder an der frischen Luft geführt werden, wird mit den Teilnehmenden abgesprochen. Die Gespräche führen Mitglieder des Theaterensembles der Gemeinde Maria Rosenkranz. Die Gespräche werden aufgezeichnet (wenn alle Mitmachenden einverstanden sind), um einige O-Töne beim Ostergottesdienst, der die Aktion abschließt, verwenden zu können. Das Organisationsteam übernimmt die Vermittlung der Kontakte nach Absprache mit den Interessierten.
  • Der Wortgottesdienst „Oh mein Gott – wie isch misch freu!“ am Ostermontag soll fröhlich, frisch und kreativ sein. „In diesem Gottesdienst dreht sich alles um unsere Freude! Die Freude an kleinen und großen Dingen, über die Freude, die wir vor langer Zeit empfunden haben und die immer noch nachklingt oder um die Freude , die noch vor uns liegt“, erklären die Organisatorinnen. Im Gottesdienst werden die quer durch den Stadtteil gesammelten Momente der Freude vorgestellt und die Interviewten kommen zu Wort: durch das Abspielen von Audiodateien oder Vorlesen. Das Theaterensemble ist an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt.

Zur Teilnahme anmelden kann man sich bei Barbara Broschart (b.broschart@bistumstjosef-frankfurtlimburg.de) oder der verantwortlichen Pastoralreferentin Gabriela von Melle (g.vonmelle@bistumstjosef-frankfurtlimburg.de, Telefon 069 – 405658871).

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